Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
Die für die Nierensteinzertrümmerung entwickelte Behandlungsmethode wird in den letzten Jahren auch in der Orthopädie erfolgreich eingesetzt. Die Stoßwelle besitzt eine schmerzlindernde Wirkung, die bis zur vollen Schmerzfreiheit führen kann. Im Sportmedizinischen Institut Frankfurt am Main stehen zwei Stoßwellengeräte, die verschiedene Stoßwellen erzeugen, zur Verfügung.
Ein Gerät erzeugt fokussierte Stoßwellen, die mit hoher Energie tief in den Körper eindringen können und damit auch zur Behandlung tiefliegender Krankheitsherde geeignet sind.
Das zweite Gerät erzeugt unfokussierte Wellen, die sich radial ausbreiten und auch Radiale Stoßwelle genannt werden. Der frei bewegliche Therapiekopf dieses Gerätes ermöglicht, auch großflächige Schmerzzonen zu behandeln.
Zu den Standardindikationen für die Stoßwellentherapie gehören:
| Sehnenüberlastungen und Verkalkung der Schulter | Tennisellenbogen |
|---|---|
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| Fersensporn |
Aber auch andere Krankheitsbilder wie Patellaspitzensyndrom, Achillodynie, Tibiakantensyndrom und andere sind für diese Behandlungsmethode geeignet.
Die Behandlungen werden mit einer Woche Abstand durchgeführt, in der Regel werden drei bis fünf Sitzungen benötigt. Die Erfolgsquote bei verschiedenen Krankheitsbildern liegt zwischen 70 und 85%.
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