Keine der benannten Tests, Maßnahmen oder Empfehlungen erhebt den Anspruch auf Vollständigkeit.
Keine Verletzung ist wie die andere.
Es darf niemals die Individualität jedes Einzelnen bzw. jeder einzelnen Person
und Verletzung außer Acht gelassen werden. Keineswegs ersetzen die genannten Maßnahmen
die ärztliche und/oder physiotherapeutische Betreuung des Patienten.
Die genannten Therapievorschläge sollen lediglich den wissbegierigen Menschen
helfen seine Fragen zu beantworten und sollen nicht als "Do it yourself" Maßnahmen
im Krankheitsfall/Unfallereignis dienen.
Sportmedizinisches Institut Frankfurt am Main e. V.
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Die Achillessehne ist die dickste Sehne des Menschen und setzt am Fersenbein an. Die Achillessehne überträgt die Kraft des Wadenmuskels auf den Fuß. Im Sport sind Risse und chronische Überlastungsschäden (Achillodynie) häufig.
Durch Sturz auf den Ellenbogen oder auf den gestreckten Arm mit seitlicher Scherkraftwirkung kann es zum Ausrenken der Gelenkpartner kommen.
Es gibt ein inneres und ein äußeres Seitenband sowie ein vorderes und hinteres Kreuzband. Sie dienen zur Verbindung von Ober- und Unterschenkel und zur stabilen Führung des Kniegelenkes. Verletzungen sind häufig beim alpinen Skilauf und beim Fußball.
Durch verschieden Faktoren (z.B. Sturz, schweres Heben, Zug, Sport bei naßkaltem Wetter) kann es zu einer Blockierung in der Brustwirbelsäule, Blockierungen der Rippen-Wirbel-Gelenke, sowie muskulären Verspannungen kommen.
Durch Sturz auf den gestreckten Arm kann es zum Bruch eines der am Ellengelenk beteiligten Knochen kommen.
Die Fascie der Fußsohle überspannt und stabilisiert den Längsbogen des Fußes. Wiederholte Zugbelastung führt zu einer Degeneration (Verschleiß) des Sehnenursprungs (= Fasciitis plantaris) und eventuell zu einer knöchernen Ausziehung am Fersenbein (= Fersensporn).
Durch Überlastung kommt es zu einem Reizzustand der Hand- und Fingerbeugesehne an der Innenseite des Ellenbogens.
Die Flexor hallucis longus Sehne verläuft hinter dem Innenknöchel in einem engen Kanal zur Fußsohle bis zur Großzehe. In Folge von Überlastung kann die Sehne und Sehnenscheide sich entzünden.
Das Fersenbein ist der größte Fußwurzelknochen und beim Gehen und Laufen der 1. Kontaktpunkt des Fußes auf dem Untergrund. Bei chronischer Reizung des Schleimbeutels zwischen Achillessehne und Haglundhöcker des Fersenbeins spricht man von einer Haglundferse.
Durch Stürze, Stöße, schweres Heben usw. kann es zu einer Bandscheibenvorwölbung an der unteren Lendenwirbelsäule und zu einer Reizung eines Nerven und reaktiven Muskelverspannungen kommen.
Das Kahnbein ist ein kleiner Knochen im Handwurzelbereich, der durch Sturz auf die gestreckte Hand verletzt werden kann. Die Verletzung wird häufig übersehen.
Durch plötzliche Überstreckung kann der Kapselbandapparat der Fingergelenke verletzt werden (z.B. Anprall eines Basketballs).
Der Knorpel hinterder Kniescheibe dient dem reibungslosen Bewegen der Kniescheibe und kann vor allem bei starker Beugebelastung geschädigt werden.
Es gibt einen Innen- und einen Außenmeniskus. Beide Menisci haben eine Stütz- und Stabilisierungsfunktion für das Kniegelenk, besonders bei Drehbewegungen. Verletzungen ereignen sich meist im Fußball.
Durch direkte (Prellung, "Pferdekuß") oder indirekte (Zerrung, Faserriß, Muskelriß) Gewalteinwirkung kann der Muskel geschädigt werden.
Direkt unterhalb des Innenknöchels befindet sich eine Passage für den inneren Fußsohlennerv. Er versorgt sensibel die Fußsohle und kann durch Druck geschädigt werden.
Die Peronealmuskeln liegen hinter dem Wadenbein und verhindern aktiv ein Umknicken des Fußes nach außen. Bei Knöchelverstauchungen oder Wegknicken nach außen kann das Band, welches beide Sehnen hinter dem Außenknöchel festhält, reißen. Die Sehnen schnappen dann schmerzhaft über den Knöchel nach vorn.
Durch Stürze, Stöße, Tritte oder Quetschung des Brustkorbes kann es zum Bruch von einer oder mehreren Rippen oder Prellungen im Oberkörperbereich kommen (z.B. Huftritt eines Pferdes).
Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule ist schmerzhaft eingeschränkt durch Blockierungen, muskuläre Verspannungen oder gravierendere Schäden, wie Bandscheibenvorfälle.
Gelenk zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt, das durch Sturz auf den Arm oder auf die Schulter verletzt werden kann.
Lockerung der Führung im Schultergelenk durch Ausdehnung der Bandstrukturen bei hoher, einseitiger, längerer sportlicher Belastung (z.B. Tennis).
Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk (dreidimensionale Beweglichkeit). Eine angeborene zu kleine Pfanne oder vorausgegangene Verletzungen (traumatische Luxation) kann das Schultergelenk auch bei Alltagsbelastungen (kein Unfall) auskugeln lassen.
Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk (dreidimensionale Beweglichkeit), ), welches durch Stürze auf den Arm, aber auch durch passive Überdehnung (z.B. Hineingreifen eines Gegners in die Wurfbewegung beim Handball) ausgekugelt werden kann.
Durch Überbelastung, bei monotoner Beanspruchung der Schulter ausgelöster Sehnenschaden.
Durch Sturz, Überbelastung entstandene Degeneration (Verschleiß) der langen Bicepssehne.
Durch Sturz auf den Daumen kann es zu einem Riss des Daumenseitenbandes aus dem Daumengrundgelenk kommen. Die Verletzung ist typisch für den Skiläufer.
Die Patellasehne dient der Kraftübertragung der vorderen Oberschenkelmuskulatur über die Kniescheibe auf den Unterschenkel. Aufgrund von Degeneration (Verschleiß) und Überlastungen kommt es zu schmerzhaften Entzündungen und Faserrissen der Patellasehne an der Kniescheibenspitze.
Einriß des großen Wadenmuskels oder auch des Muskel-Sehnen-Übergangs der innenseitigen Wadenmuskulatur bei dynamischer sportlicher Tätigkeit (besonders Tennis).
Durch Überlastung kommt es zu einem Reizzustand der Hand- und Fingerstrecksehne an der Außenseite des Ellenbogens.
Entzündliche Reizung der Knochenhaut des Schienbeininnenrandes durch Sehnen-/ Muskelzug besonders beim Läufer.
Der Musculus tibialis posterior liegt an der Innenseite des Schienbeins. Sein Muskelursprung, die Sehne und die Sehnenscheide sind erhöhter mechanischer Belastung ausgesetzt, da sie beim Laufen die Pronationsbewegungen bremsen. Überlastungen führen zu Entzündungen der Sehnenscheide und zum Verschleiß der Sehne mit Faserrissen.
Der Tractus iliotibialis stellt die sehnige Verlängerung des Musculus tensor fascia latae dar und ist seitlich am Schienbeinkopf befestigt. Besonders bei Läufern kann es zu einem Verschleiß der Sehne oder zu entzündlicher Reizung des darunterliegenden Schleimbeutels am Oberschenkelknochen oder an der äußeren Kniegelenkseite kommen.