1. Risikosportarten:

Werfen, Ringen, Judo, Tennis, Volleyball, Golf, Gewichtheben

2. Anatomie:

Muskel, der vom Schulterblatt zum Oberarm verläuft und zur Rotatorenmanschette gehört

3. Funktion:

Auswärtsdrehen und Abspreizen des Arms

4. Verletzungsmechanismus:

- unkontrollierte Stürze
- Kollision mit dem Gegner
- Überbelastung
- unkontrolliertes Abfangen von Gewichten (z.B. Hilfestellung beim Turnen)

5. Symptome:

- typisch Nachtschmerz
- eingeschränktes Abspreizen und nach außen drehen des Armes bei meist freier passiver Beweglichkeit
- "schmerzhafter Bogen" beim Abspreizen zwischen 60°- 120°
- Druckschmerz am seitlichen Oberarmkopf
- teilweiser Funktionsverlust
- bei chronischem Verlauf Einsteifung des Schultergelenkes
- schmerzhafter Schürzen - und Nackengriff

6. Erstmaßnahmen:

- Ruhigstellung
- Kühlen des betroffen Bereiches (dabei das Eis nicht direkt auf die Haut legen)

7. Diagnostik:

- Klinische Untersuchung durch den Arzt
- Sonographie
- Kernspintomographie

8. Therapie: (Vorsicht, häufig langwierig!!!)

a) Konservative Therapie (meist)
- Antiphlogistika
- Injektionen
- Physiotherapie
- Extrakorporale Stoßwellentherapie (= ESWT)

b) Operative Therapie
- bei starken Schmerzen oder ausgeprägtem Funktionsverlust, der sich bei konservativer Therapie nicht bessert

9. Physiotherapie / Rehabilitation:

- Kühlung
- Elektrotherapie
- Lymphdrainage
- Krankengymnastik, Trainingstherapie, Isokinetik

10. Prävention:

- Muskuläre Dysbalance ausgleichen (Dehnung verkürzter Muskulatur und Auftrainieren von schwacher Muskulatur)
- gezieltes ausreichendes Aufwärmen der Muskulatur und Dehnung nach dem Training
- Technikschulung

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